Meine Ankunft in Spanien – und der Himmel weinte

Der erste Blogartikel aus meiner Feder sorgt nun dafür, dass ich genauso nervös und aufgeregt bin, wie in der ersten Phase meiner Reiseplanung. Ich hoffe dennoch, meine Gedanken geordnet zu bekommen. Habt also ein bisschen Nachsicht mit mir. Heute soll es um meine Ankunft in Spanien gehen und die ersten Stunden meiner einjährigen Reise.

Zwar hatte ich am Tag vor dem Flug den Wetterbericht gecheckt, doch dieser schien überholt zu sein und so war der Flug nicht ganz so angenehm, da wir gleich zwei Gewitter durchfliegen mussten. Meine Familie Zuhause saß angeblich die ganze Zeit vorm Rechner und verfolgte diese Etappe online. Zu dieser Zeit hatte ich noch die Hoffnung, bald im sonnigen und warmen Spanien zu landen. Doch natürlich kam es anders als gedacht und so kam ich beim Verlassen des Flughafens Barcelona direkt in einen Wolkenbruch. Spätestens da, fiel mir ein, dass ich meine Regenjacke am Tag vorher aussortiert hatte. Aber schließlich wollte ich Abenteuer und so ließ ich mir auch von einem Regenschauer die Laune nicht verhageln.

Pensionszimmer mit Überraschungen

Vom Flughafen aus ging es für mich mit der Metro zu dem von Freunden organisierten Pensionszimmer, welches mir für zwei Tage als Unterkunft dienen sollte. Womit ich nicht gerechnet hätte, meine Freunde waren mit der Pensionswirtin befreundet und warteten vor Ort auf mich. Doch nicht nur, dass ich so in den Genuss eines überraschenden Begrüßungskomitees kam, sondern die Pensionswirtin hatte für uns auch gekocht. So hatte ich fast ein bisschen das Gefühl nach Hause zu kommen, denn ich fühlte mich sofort wohl.

Für den nächsten Tag wurde für mich eine etwas andere Sightseeingtour organisiert. Zum Glück hat der Himmel nun auch aufgehört zu weinen und ich konnte die Sonne Spaniens endlich genießen. So fuhren meine Freunde mit mir zu ihren Lieblingsorten und ich lernte eine ganz neue Seite von Barcelona kennen, die mir bei meinen letzten beiden Besuchen in der Metropole verborgen blieb. Zum Glück bin ich mit wenig Gepäck angereist, denn bereits am zweiten Tag meiner Reise, ließ ich mich auch zu einem kleinen Shoppingbummel hinreisen und stockte somit meine Ausstattung sofort auf. Jetzt am Abend, wo ich alleine in meinem Zimmer in der Pension sitze, kommt dann doch wieder ein etwas flaues Gefühl in der Magengegend auf. Dies liegt daran, dass ich eigentlich ein sehr strukturierter Mensch bin, der gerne alles durchplant und ich bei dieser Reise bewusst darauf verzichtet habe. An das Gefühl nicht 100 Prozent zu wissen was morgen auf mich zukommen wird, muss ich mich erst gewöhnen, aber letztlich habe ich ja ein ganzes Jahr Zeit, um an meiner Flexibilität zu arbeiten.

Morgen steht dann bereits meine Weiterreise an, denn ich möchte als erstes das Umland von Barcelona erkunden. So geht es für mich morgen weiter nach Manresa, um Bekannten einen kleinen Besuch abzustatten. Im Anschluss werde ich weiter nach Lleida fahren und die herrliche alte Kathedrale der Stadt besuchen und hier die nächsten Tage zu verbringen. Zudem muss ich mir auch eine Sonnencreme besorgen, da die Sonne doch schon kräftiger ist als gedacht.